DLRC InternDer ClubIm Oktober 1975 als Deutscher Rover Club e. V. (DRC) mit 14 Gründungsmitgliedern gegründet, zählt der Deutsche Land Rover Club e. V. (DRC) als bundesweiter Club mittlerweile nahezu 1300 Mitglieder zu seinen Reihen.Im Zuge einer Satzungsänderung hat sich 2002 der Deutsche Rover Club e. V. in „Deutscher Land Rover Club e. V.“ (DLRC) umbenannt. Um regionalen Ansprüchen gerecht zu werden, ist der DLRC entsprechend den Bundesländern nach Landesgruppen aufgeteilt, die das Clubleben unter dem Vorsitz von Landesobleuten auf regionaler Ebene organisieren und gestalten. Neben dem Bundesvorstand und den Landesobleuten hat sich die Einteilung der Vereinsstruktur in weitere Fachbereiche bewährt. Ob es sich um den aktuellen Informationsaustausch zu entfernten Reisezielen handelt oder um Fragen zu den Tücken der Technik - die Mitglieder im DLRC finden immer einen kompetenten Ansprechpartner. Aktuelles aus dem Clubleben, der Land Rover-Szene allgemein, Technik und Tests findet man im sechs mal pro Jahr erscheinenden Vereinsjournal "Rover Blatt", dessen professioneller Charakter auch im Ausland hohes Ansehen genießt. Für diese nicht immer leichte Aufgabe mit viel redaktioneller Arbeit ist der Fachbereich "Rover Blatt" mit eigenem Redakteur und vielen freiwilligen Verfassern von Beiträgen zuständig. Der Fachbereich „Internet“ präsentiert den Verein und seine Ziele sowie die Landesgruppen unter http://www.deutscher-land-rover-club.de. Als erster Geländewagenverein Deutschlands bot der DLRC anfangs nicht nur den Fahrern eines Land oder Range Rover ein Zuhause, auch Besitzer von anderen Fahrzeugmarken strömten hinzu. Im Laufe der Jahre haben sich naturgemäß andere markenspezifische Clubs gegründet, so daß es heute nur noch wenige Mitglieder mit Fahrzeugen anderer Hersteller im Verein gibt. Diese sind aber nach vielen Jahren Mitgliedschaft als fester Bestandteil aus dem Clubleben nicht mehr wegzudenken - die Personen zählen. Stand zu Beginn noch die aus der Not geborene Maxime der Beschaffung von Ersatzteilen und Information ganz oben auf der Liste der Interessen und war der sportliche Einsatz im Gelände ein stetiges begeistertes Vorantasten an das Neue und Unbekannte, so hat die Bandbreite der Betätigungen mit der wachsenden Zahl der Mitglieder ebenfalls eine weite Streuung erfahren – ebenbürtig mit der Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten des Land Rovers. Ist die Austragung von Clubmeisterschaften oder die Teilnahme an Geländesportveranstaltungen für viele immer mehr zur Nebensache geworden, so finden heute die Restaurierung und das Sammeln von Klassikern zunehmend stärkere Beachtung. Neben den Produkten aus dem Hause Land Rover erfreuen sich auch die Linzenzbauten einer großen Beliebtheit. Dabei bietet sich den Mitgliedern des DLRC ein erstaunlicher Fundus an Wissen und Erfahrung im Club. Die größte Einsatzmöglichkeit für den Land Rover liegt sicherlich immer noch im Bereich der (Fern-)reisen. Es gibt kaum ein Land, das nicht schon von einem oder mehreren DLRC’lern bereist wurde – manche Mitglieder sind mehr in der Ferne unterwegs als in der Heimat. Kleinere Gruppierungen oder Einzelpersonen nehmen zusätzlich an den häufiger werdenden Rallies (Supersylvania, El Chott etc.) teil. Auch hierbei können andere Mitglieder in den Genuß von reichhaltigen Tips für die mögliche Umrüstung des eigenen Fahrzeugs kommen. Die Benutzung von Geländewagen aus beruflicher Notwendigkeit rundet das Spektrum der Aufzählungen ab, ohne jedoch einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Hier sind besonders seit der Wiedereinführung des Defender auf dem deutschen Markt erstaunliche Möglichkeiten der Nutzung in unserem Alltag erwachsen. Einen Eindruck über die Vielfalt der Möglichkeiten kann man bei einem der zahlreichen Clubtreffen gewinnen. Zu diesen gehören als feste Bestandteile des Clublebens der Rover-Tag mit alljährlicher Mitgliederversammlung und das Rover-Camp im Herbst als überregionale Ereignisse, die wie die verschiedenen Veranstaltungen der jeweiligen Landesgruppen als familienfreundliche Zusammenkünfte gestaltet sind. Hier gilt es, Gedanken auszutauschen, Erfahrungen weiterzugeben, Spaß zu haben und Tips für den nächsten Umbau oder die anstehende Wüstenfahrt einzuholen. Ausfahrten, Teilemärkte, Wettbewerbe und Dia-/Filmvorträge komplettieren das Angebot. Kaum eine dieser Veranstaltungen wird ohne die Möglichkeit zum Fahren im Gelände abgehalten. Das freundschaftliche Miteinander und das faire Gegeneinander sind beim Winchen, Bergen und Trialfahren immer ein großer Publikums- und Teilnehmermagnet. Altgediente und erfahrene Clubmitglieder sind dabei wertvolle Lehrmeister und so kann eine derartige „Fahrschule“ zu einem wichtigen Teil der Vorbereitungen für die nächste große Reise werden. Nur selten laufen diese Treffen ohne internationale Beteiligung ab, da der DLRC gute Beziehungen zu ausländischen Clubs pflegt, weiter ausbaut und gegenseitige Besuche ein ernsthaftes Anliegen sind. So sind unter anderem die alljährlich in Großbritannien stattfindende National Rally oder die Land Rover Show im Billing Aquadrome Anziehungspunkt vieler Clubmitglieder. Selbstverständlich sind die Tore des DLRC auch im Ausland lebenden Liebhabern des Land Rover geöffnet und so reicht die Mitgliedschaft sogar bis in die Vereinigten Arabischen Emirate oder nach Südafrika. Neben der Einbindung einer Clubpräsenz in das Internet finden sich immer wieder freiwillige Helfer für eine Darstellung des Vereins mit einem Clubstand bei großen regelmäßigen Veranstaltungen, seien es die deutschen Off-Road Messen, der Oldtimer Markt im norddeutschen Bockhorn oder andere überregionale Treffen. Hierbei wird deutlich, wie breit gestreut die Neigungen der Mitglieder sind. Der Fahrer eines alten Serie I Land Rovers findet genauso Gleichgesinnte wie der des hochmodernen Range Rovers. Der DLRC ist als Verein Mitglied im Sahara Club e. V. und ebenfalls außerordentliches Mitglied in der britischen Association of Land Rover Clubs Ltd. (ALRC), die sich als große Lobby der Markenclubs aus den Häusern Land Rover und Rover versteht. Eine Teilnahme an britischen Geländesportveranstaltungen ist zudem oft an eine ALRC-Mitgliedschaft gekoppelt - unsere Mitglieder werden somit im Mutterland des Land Rover in der Clubszene nicht benachteiligt.
09.02.2007 top
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