Outdoor-Küche

Lagerfeuer..

Lagerfeuerküche - Teil 1

Hallo Freunde

Ich weiss nicht, wem es noch so geht wir mir!
Seit einiger Zeit (mit zunehmender Vernünftigkeit?) ändern sich so ein paar Prioritäten.
Nichts Schlimmes, nein, eigentlich was Gutes!
Die Jahre, in denen mich der Ehrgeiz ergriffen hatte, bei den Treffen die Schlammlöcher und Steilhänge zu frequentieren, scheinen sich dem Ende zuzuneigen. Langsam tritt das Lagerleben mit all seinen Annehmlichkeiten in den Vordergrund! So seien hier die Dieselgespräche, Werterhaltung des Land Rovers und vor allem Essen und Trinken am Lagerfeuer genannt.
Genau das, was viele an unseren Camps auch begeistert. Nachmittags oder abends eine Wurst oder was Anderes auf den Grill schmeißen und dann satt und zufrieden zum großen Lagerfeuer zu stiefeln, um in gemütlicher Runde beisammen zu sein.
Seit einiger Zeit bekomme ich regelmäßig eine Zeitschrift. Über Messerneuheiten, Tests, Outdoorkochrezepte usw. Hier bei diesem Verlag (www.Venatus.de) werden übers Jahr sogar Kochkurse angeboten. Und zwar über das Kochen, Backen Grillen am offenen Feuer. Das war im Sommer des Jahres 2008, wo die Kurstermine für 2009 veröffentlicht wurden. Simone sagte da, na das wär doch mal was für Dich, schenk dir den Kurs im nächsten Jahr doch zum Geburtstag! Na da hab ich mich doch gleich für den 11. Juli 2009 angemeldet. Kann ja nicht schaden.
Schon Anfang Februar 2009 waren sämtliche Termine für das Jahr ausgebucht!
Die Zeit ging derweilen ins Land, mit Bratwurst und Steak auf Grillbriketts von Aldi.
Plötzlich war der Termin heran! Oh Schreck! Am 10. Juli gegen Mittag ging es los, nach Bockenem, Ortsteil Hary im Landkreis Salzgitter.
Die Pension war nicht schwer zu finden, also die Tasche aus dem Landy und das Zimmer bewohnen, da der Kurs am folgenden Morgen ab 9.00 Uhr begann.
Bei einem Spaziergang durch das beschauliche Dorf bemerkte ich 2 PKW aus dem Nachbarkreis von Bitterfeld, ist ja selten hier, dachte ich! Sie hatten dann bei mir angehalten und nach der Örtlichkeit des Kochkurses gefragt! Natürlich habe ich als Ortskundiger alles erklärt... hatte ja schon alles abgewandert....
Am Abend des 10.7. trafen sich dann alle Teilnehmer im Dorfkrug, um sich ein bisschen kennen zu lernen, sogar aus Österreich sind 2 Telnehmer angereist, um in die Küchengeheimnisse unserer Vorfahren einzudringen und bei sich zu vermarkten.
Der Abend ging in die Nacht und es kam der Morgen.
Da ich unschlüssig war, ob mir das Frühstück auch schmeckt, was wir dort selbst machen, bestellte ich das Zimmer mit Frühstück. Fehler.....
Denn dort angekommen (9.00 Uhr) brannten schon die "Lagerfeuerstellen" für alle Teilnehmer.
Es folgte die Einweisung in den Tagesablauf und jeder bekam eine grüne Küchenschürze (nicht zum behalten) und das Kochhandtuch. Ein scharfes Messer musste jeder mitbringen.
Es folgte nun eine Unterweisung in die Geheimnisse des Lagerfeuers. Bei einem Kochfeuer ist viel zu beachten, um ein gutes Ergebnis zu erlangen, die Holzsorte, das Hüten der Glut und die Größe der Feuerstelle. Schande für den, der Papier oder Kippen in das Kochfeuer wirft, so etwas ist an einer Kochstelle schwer verpönt.
Am Feuer selbst gilt der weise Spruch: "der weiße Mann macht ein großes Feuer und sitzt weit davon weg, der Indianer macht ein kleines Feuer und sitzt dicht davor".
Wir haben übrigens an einem Kochtag 4 Paletten Buchenscheite verbruzzelt, Grillkohle ist auch wegen der zu großen Hitze beim Kochen nicht ideal und passt auch nicht zum Ambiente.
Carsten Bothe, der Chef, hat ein Faible für die amerikanische Küche des letzten Jahrhunderts, denn er erklärte zuerst die Koch- und Essgewohnheiten der Cowboys im wilden Westen. Und so solle das Frühstück hergerichtet werden. Also, eine Stahlpfanne mit Speckstreifen zum Drittel belegen und auf das Feuer stellen. Im 2. Drittel ein Spiegelei und im letzten Drittel eine Kelle Sauerteig. Das alles war nach kurzer Zeit fertig. Dazu kam eine Portion
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03.08.2010 top


Lagerfeuerküche - Teil 2

Hallo Freunde!
Wie im letzten Rover Blatt aufgezeigt, war ich ja im Juli 2009 zum Kochkurs. Genauer gesagt zum Lagerfeuerkochkurs!
Als alte Tratsche habe ich das auch herumerzählt. So dass alle, die etwas mit mir zu tun haben, davon wussten.
Meine Geburtstagsfeier stand ja nach dem Kurs noch an, in demselben Monat, so dass ich mir was einfallen lassen musste, denn mit Würstchen und Steaks brauchte ich da bei den wissenden Gästen nicht antreten, ich sollte etwas aus dem Kochkurs machen. Ja! Schön!
Aber was! Na und sooo viel Arbeit sollte es auch nicht machen!
Also beschlossen wir, Simone & Ich, Curry-Hühnchen im Potjie zu machen.... mehr lesen »
03.08.2010 top